Steampunk ist – um gleich am Anfang etwas zu verwirren – für jeden etwas anderes.
Für den Einen sind es T-Shirts mit Zahnrädern drauf, für den Nächsten Goggles und Aetherguns und für den Dritten ist es eine Lebenseinstellung, die ihn dazu bringt, Damen bei der Begrüßung die Hand zu küssen und seine Wohnung ausschließlich mit Antiquitäten einzurichten. Das sind natürlich Extrembeispiele. Aber anstatt jetzt die Definition von Wikipedia hier her zu kopieren (das kann ja wohl jeder), versuchen wir mal zu erklären, was für uns von der Moonshiner-Orga Steampunk eigentlich ist.

Jules Verne lässt grüßen

Steam, das ist englisch und bedeutet Dampf. Aber soweit war der geneigte Leser sicher schon. Der Dampf ist es allerdings, der in unserer Steampunk-Welt die treibende Kraft hinter all dem ist, das dieses Universum eben vom normalen 19. Jahrhundert unterscheidet. Na gut, nicht ganz. Aber fast.
Der große Unterschied zur bloßen Historiendarstellung ist die Technik. Im Steampunk gehören Roboterbutler zum Bild einer größeren Stadt wie die auffällige Schutzbrille zum verrückten Wissenschaftler. Sogar Dinge wie Jetpacks, ausgefeilte künstlich-kybernetische Gliedmaßen und Dampfunterseebooten von gigantischen Ausmaßen sind möglich.

Künstlerische Freiheit

Das Tolle bei Steampunk ist die künstlerische Freiheit. Das fängt ganz profan bei den Klamotten an. Justaucorpse mit Zylinder, 20er-Jahre-Knickerbockern und Goggles? Kein Problem, solange es irgendwie ein stimmiges Bild ergibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich es nie verstehe, wenn irgendjemand mir erzählt, er könne kein Steampunk-LARP machen, weil ihm die Gewandung fehlt. Aus den meisten Kleiderschränken lässt sich was machen. Das ist wie beim normalen LARP.
Auch hintergrundtechnisch ist beim Steampunk einiges drin. Spleeniger Landadeliger oder verrückter Wissenschaftler? Abenteuerer mit akademischem Hintergrund (Hallo, Indiana Jones!) oder Kaminkehrer oder vielleicht Kunsthandwerker mit dem Anspruch, den besten Roboterbutler der nördlichen Halbkugel zu erschaffen? Extravagante Schauspielerin mit einem Faible für Souveniers aus Asien oder Luftschiffpiratin? Der geneigte Leser sieht: Ich verliere mich in den Möglichkeiten. Und das waren nur die stereotypischeren.

To be continued…

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